Rakija – Was ist das? Woher kommt es?

Was ist Rakija? Woher kommt es?
21.04.2021
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Was ist eigentlich Rakija?

Rakija, auch Rakia geschrieben, ist ein Obstbrand. Dieser wird aus vergorenen Früchten destilliert und seine Herkunft ist der Balkan. Es gibt den Obstler mit einem Alkoholgehalt von normalerweise 40-45 %. In privaten Hausbrennereien übersteigt er aber häufig die 60 %. Je nach Region gibt es verschiedene Arten von Rakia, denn sie werden aus unterschiedlichen Früchten hergestellt. Entsprechend unterschiedlich ist auch ihr delikater Geschmack. Die im westlichen Europa beliebteste Rakija-Art ist der Sljivovica, besser bekannt als Sliwowitz, ein Zwetschgenbrand. Sljiva ist das slawische Wort für Zwetschgen.

Den Obstbränden können nach der Destillation noch verschiedene Zutaten beigemischt werden, beispielsweise Kräuter, Walnüsse, Honig, Sauerkirschen oder Anis. Der türkische Raki, der griechische Ouzo und der bulgarische Mastika werden allesamt nach der Destillation noch ein zweites Mal destilliert – mit der Hinzunahme von Anissamen. Dadurch steigt, nebenbei gesagt, auch der Alkoholgehalt.

Woher kommt der Rakija?

Rakija gilt in praktisch allen Balkanländern als Nationalgetränk. Es lässt sich also kein Heimatland dieses speziellen Obstlers festmachen. Aber es gibt eindeutig eine Heimatregion: den Balkan. Die Obstbrände kommen aus Serbien, Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Nordmazedonien und Polen. In diesen Ländern werden sie produziert, aber auch traditionell konsumiert. Es sind landwirtschaftlich geprägte Regionen mit riesigen Obstanbaugebieten. Serbien gehört zum Beispiel zu den grössten Zwetschgen-Produzenten weltweit. Immerhin 70 % der Ernte werden zur Herstellung von Sljivovica verwendet, den Sie auch in der Schweiz und in Deutschland zu kaufen können.

Es gibt den Zwetschgenbrand in zwei Farben, golden und weiss. Der weisse Sliwowitz wird in Flaschen gelagert. Der goldene Obstler bekommt seine Farbe vom Holz der Fässer, in denen er gelagert wird. Der Obstbrand färbt sich gelblich und wird zudem durch das Holz der Fässer aromatisiert. Zumeist handelt es sich um Eiche oder Robinie, in Serbien sind es oft auch Fässer aus dem Holz des Maulbeerbaums. Je länger die Spirituosen gelagert werden, desto aromatischer ist der Geschmack.

Welche Arten von Rakija gibt es?

Um welche Rakia-Sorte es sich handelt, hängt vom Obst ab, das zur Herstellung verwendet wurde. Die Namen der Rakia-Sorten richten sich also nach den Früchten, aus denen sie hergestellt wurde. Die Zwetschgen- und Trauben-Rakijas werden ausserdem oft mit Zutaten wie Kräutern, Honig, Walnüssen oder Sauerkirschen vermischt. Die Schnäpse unterscheiden sich geschmacklich deutlich. Es ist sinnvoll, einen nach dem anderen in Ruhe zu geniessen und auszuprobieren, welcher am besten schmeckt. Hier ein paar der beliebtesten Rakija-Sorten:

  • Zwetschgenbrand – Sljiva (Sljivovica)
  • Quittenbrand – Dunja (Dunjevaca)
  • Williamsbrand (Birne) – Kruska (Viljamovka)
  • Weintraubenbrand – Loza (Lozovaca)
  • Aprikosenbrand – Kajisija (Kajsijevača / Marelicarka)
  • Rakija mit Honigzusatz (Likör) – Rakija sa medom (Medenica / Medica)
  • Rakija mit Kräuterzusatz (Likör) – Rakija sa travom/biljkama (Travarica)

Kleinbrennereien und Schwarzbrenner

Es gibt in allen Obstanbaugebieten des Balkans neben den lizenzierten Kleinbrennereien auch unzählige Schwarzbrenner. Eigentlich handelt es sich dabei lediglich um private Schnapsbrennereien. In den ländlichen Gebieten destillieren die Menschen ihren eigenen Rakia, der zu ihrer Kultur gehört und aus den Balkanländern nicht wegzudenken ist. Der Alkoholgehalt von bis zu 70 % macht den schwarzgebrannten Sliwowitz zu einer der hochprozentigsten Spirituosen überhaupt. Die Rezepte sind Familiengeheimnisse und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Der Stolz des Balkan

Der Rakia ist für die Balkanländer das, was der Wodka für Russland ist: Ein Nationalgetränk und zugleich ein Ausdruck der Balkan-Kultur mit ihrer traditionellen Gastfreundschaft und tiefen Heimatverbundenheit. Jeder, der in dieser Region unterwegs ist, wird einen hausgemachten Rakia serviert bekommen. Die Bauern sind stolz auf ihren selbstproduzierten Schnaps – und sie teilen gerne.

Die Herstellung einer für den Export bestimmten Rakia-Sorte unterliegt klaren und strengen Regeln, ähnlich dem deutschen Reinheitsgebot für Bier. Das zeichnet den Balkan-Obstler aus. Nur fruchtsortenreine Brände dürfen sich als Rakija bezeichnen. Wenn Sie in der Schweiz oder in Deutschland einen Rakija kaufen, verweist schon der Name auf die Qualität des Produkts. Lernen Sie den einzigartigen Geschmack dieser traditionsreichen Spirituose kennen. Möglicherweise werden auch Sie zu einem Kenner, der anhand des Geschmacks auf das Holz der Fässer schliessen kann.

Wie wird der Rakija hergestellt?

Nach der Obsternte werden die Früchte zur Gärung vorbereitet. Prinzipiell sind alle Früchte verwendbar. Oftmals wird das Obst nicht gepflückt, sondern an den Bäumen gelassen, bis es überreif durch Schütteln herunterfällt. Es kann dann vom Boden aufgesammelt werden. Nach der Ernte wird aus den Früchten Saft hergestellt.

Das Obst wird dafür zerdrückt und in ein grosses Fass getan, in dem das Maischen stattfinden kann. Die Obststückchen vergären zusammen mit dem ausfliessenden Most. Nun wird regelmässig der Zuckergehalt gemessen. Bei Bedarf wird Zucker hinzugefügt. Alles wird regelmässig umgerührt, sodass die Früchte durch und durch fermentiert werden. Denn der Fruchtsaft sinkt nach unten und setzt sich ab und die Fruchtschalen schwimmen an der Oberfläche der Maische. Die Fruchtschalen müssen einmal am Tag nach unten gedrückt und umgerührt werden, damit die Gärung stattfinden kann. Sie dauert insgesamt etwa drei Wochen. Wenn alles ordnungsgemäss vergoren ist, kann die Destillation beginnen. Je nach Tradition wird die Maische einmal oder zweimal destilliert.

Die Maische wird dafür in einen Destillationskolben gegeben und darin erhitzt. Nach etwa einer Stunde beginnen die Alkoholdämpfe nach oben zu steigen. Sie werden in den Rohren und im Kühlkondensator abgekühlt. Die entstehenden Tropen sind der Rakia, der sich nun langsam ansammelt. Jetzt können Messungen vorgenommen werden, die den Alkoholgehalt des Obstbrandes feststellen, der bei einer doppelten Destillation bei gut 75 % liegen kann.

Nach Beendigung der Destillation kann der Obstler schon getrunken werden. Meistens wird das Destillat aber noch eine ganze Weile gelagert, bevor es konsumiert wird. Dazu wird er zunächst mit destilliertem Wasser so weit verdünnt, bis der gewünschte Alkoholgehalt erreicht ist. Die Dauer der Lagerung ist von Brennerei zu Brennerei verschieden. Letztendlich ist es Geschmackssache. Zumeist endet die Lagerung, wenn der Schnaps die gewünschte Farbe und das erwartete Aroma des Holzfasses angenommen hat. Grundsätzlich gilt aber: Je länger die Lagerung, desto aromatischer und wertvoller der Obstler.

Was ist an Rakija besonders?

Am Rakia hängt die ganze Balkan-Kultur. Es gibt keine gesellige Angelegenheit, bei der nicht mit dem Obstler angestossen wird. So wird beispielsweise in Rumänien nach einer christlich-orthodoxen Beerdigung den Teilnehmern ein Stück Brot und ein Glas Rakia angeboten. Diese trinken dann etwas davon ab und lassen einige Tropfen des Schnapses auf den Boden fallen. Es ist eine Art Opfer für die Seele des Verstorbenen. Anschliessend wird der Rest ausgetrunken.

Der Obstbrand darf bei keinem Fest fehlen, weder zu Geburtstagen noch zu Taufen. Alle Gäste bekommen zur Begrüssung und zur Verabschiedung ein Gläschen des Obstlers. Auch Hochzeitsgäste stossen mit einem Glas gemeinsam auf das Brautpaar an. Bei normalen Hausbesuchen bekommen die Gäste einen Obst-Schnaps zur Begrüssung angeboten. Vor einem Essen wird der Schnaps als Aperitif gereicht und mit Salat serviert. Im Winter kann er wie eine Art Glühwein getrunken werden. Als Šumadija-Tee wird Rakija mit Wasser und Karamellzucker aufgekocht und heiss getrunken.

Doch nicht nur das gemeinsame Trinken des Obstlers hat Tradition. Auch seiner Herstellung ist eine Sache, die die Beziehungen innerhalb der Familie und zu den Nachbarn vertieft. Denn schon bei der Obst-Ernte sind Helfer zur Stelle. Jeder Bauernhaushalt brennt seinen eigenen Schnaps mit den eigenen Früchten und nach altbewährten Familienrezepten. Bei dem Obst handelt es sich zumeist um Bio-Früchte. Denn die Bauern kommen normalerweise ohne Pestizide aus.

Der Balkan-Obstler als traditionelles Hausmittel

In den ländlichen Gebieten der Balkan-Region müssen sich die Menschen häufig selbst helfen, auch wenn sie krank sind. Der hochprozentige Obstler wird noch heute vermischt mit Wasser als Desinfektionsmittel auf kleine Wunden geträufelt. Er soll Bakterien abtöten. Ausserdem verhindert er Erkältungen im Winter. Zusammen mit heissem Wasser und etwas Zitrone wirkt er in der kalten Jahreszeit Wunder. Der Obstler aus dem Balkan ist also ein echtes Allround-Hausmittel, das zunächst einmal für alles Angelegenheiten eingesetzt werden kann. SAGT MAN.

Unsere Rakija Auswahl


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Was ist Granola? Wie wird es hergestellt?

Granola - Das steckt hinter der Getreidemahlzeit
30.12.2020
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Granola – Das steckt hinter der Getreidemahlzeit!

Gesunde Mahlzeiten für jederfrau und jedermann!

Wer kennt es nicht, das leidige Thema des gesunden Essens? Eine ausgewogene und nährreiche Ernährung ist kein Kinderspiel und kann leider nicht einfach aus dem Ärmel gezaubert werden. Ihr neues Lieblings-Food könnte hierbei das trendige Granola sein. Worum es sich hier handelt und warum Sie Granola Müsli bei sich zu Hause haben müssen, erfahren Sie im folgenden Blog!

Granola – Basiswissen

Begeisterte Frühstücker und Müsliesser werden wohl bereits das eine oder andere Mal über den Begriff Granola gestossen sein. Doch was steckt hinter dem Begriff?

Die Geschichte

Der derzeitige Food-Trend rund um die Frühstücksmahlzeit hat seinen Ursprung in den USA, genauer gesagt in New York (rund um 1900). Damals, im Jahr 1863, verwendete ein Mann namens Dr. James Caleb Jackson Graham-Mahl, um das klassische Müsli etwas aufzupeppen. Das sogenannte “Granula” wurde von Jacksons Firma “Our Home Granula Company” verkauft und ähnelte jener Machart von John H. Kellogg, welcher sein Produkt “Granola” nannte, um rechtlichen Problemen mit Jackson aus dem Weg zu gehen.

Lange Zeit schenkte man den Innovationen der beiden Männer keine bis nur wenig Aufmerksamkeit. Erst in den 1960er Jahren, als die Hippie-Bewegung in vollem Gange war, kam man wieder auf den Geschmack und mischte hierfür Früchte und Nüsse zur Getreidemahlzeit hinzu.

Bis zum heutigen Tag haben diverseste Firmen und Erzeuger von Müslis das Getreideprodukt in ihr Sortiment eingenommen. Speziell in den letzten zehn Jahren, als die Social-Media-Welle die Welt überströmte, gelangte das Granola-Müsli wieder in alle Munde. Viele Blogs und Kanäle beschäftigen sich seither mit dem Thema “gesundes Essen” und Kochen, wodurch viele Rezepte und Anreize im Netz kursieren.

Was ist Granola nun genau?

Herstellung und Haltbarkeit

Ein Granola-Müsli ist grundsätzlich eine Frühstücks- oder Zwischenmahlzeit bestehend aus gebackenen Getreideflocken (z.B.: Haferflocken). Diese Flocken können je nach Belieben noch vor dem Backvorgang mit diversen Früchten, Nüssen oder anderen Zutaten gemischt werden und verweilen anschließend für etwa zehn bis fünfzehn Minuten bei etwa 180 Grad im Ofen. Im Anschluss daran lässt man das Gemisch weitestgehend auskühlen und verpackt es im Anschluss luftdicht, wo es für mehrere Wochen haltbar bleibt.

Was ist so besonders an einem Granola-Müsli?

Ein Granola-Müsli ist sehr vielfältig, wandelbar und eine sättigende sowie gesunde Möglichkeit, um in den Tag zu starten. Ausserdem ist die Mahlzeit leicht transportierbar und auch daher auch eine perfekte Lösung auf der Arbeit für zwischendurch! Noch dazu können Sie Ihr Granola mit verschiedensten frischen Zutaten wie beispielsweise Obst garnieren und in Kombination mit Jogurt oder Milch verzehren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Müslis, ist das Granola-Müsli besonders knusprig. Um diesen Crunch so lange wie möglich erhalten zu können, sollten Sie darauf achten, das Müsli stets luftdicht und in einem dunklen Raum aufzubewahren!

Wie gesund ist ein Granola-Müsli?

Die Frage wie gesund eine solche Mahlzeit ist, kann definitiv nicht pauschal beantwortet werden, da dies von den Zutaten abhängt.

Wie Sie bereits wissen, können zur klassischen Getreidebasis noch viele weitere Zutaten hinzugefügt werden. Die Granola-Basis selbst gilt als besonders gesund und nährreich. Hinzu kommen häufig Nüsse oder Früchte, welche die Nährstoffe des Müslis definitiv noch einmal aufwerten.

Natürlich gibt es auch Granolas, welche zusätzlich gesüsst wurden. Hierbei ist allerdings ein hohes Augenmerk auf die Qualität des Süssstoffes zu legen: Agavendicksaft und Honig sind sehr gute und hochwertige Varianten, um Ihrem Müsli einen süsseren Touch zu verleihen. Vermeiden Sie jedoch Produkte, welche raffinierten Zucker beinhalten!

Was ist Granola? Nuts and Friends Schweiz

Welche Nusssorten können in Granolas verwendet werden?

In der folgenden Liste finden Sie jene Nüsse, welche am häufigsten in Granola Müslis zu finden sind. Beim Kauf eines Müslis sollten Sie jene Produkte bevorzugen, welche mit einem “Bio”-Siegel gekennzeichnet wurden, um sicher zu gehen, dass jede Zutat zertifiziert biologisch angebaut und hergestellt wurde.

  • Macadamia-Nüsse
  • Haselnüsse
  • Pekannüsse
  • Mandeln
  • Kürbiskerne

Wofür kann ich Granola verwenden?

Zum Frühstück
Sie wollen gut in den Tag starten und suchen hierfür den perfekten Muntermacher, der auch noch unzählige Nährstoffe mit sich bringt? Dann ist ein Granola-Müsli das beste für Sie!

Als Zwischenmahlzeit
Granola Müslis sind leicht zu transportieren und zu portionieren – somit können Sie Ihre Portionen überall hin mitnehmen und auch auf dem Weg von und zur Arbeit verzehren. Ausserdem stillt das Getreidegericht schnell und einfach den leichten Hunger, wodurch man mit seiner Hilfe perfekt die Zeit zwischen den einzelnen Hauptmahlzeiten überbrücken kann!

Zum Garnieren von Süssspeisen und Obstsalaten
Da Granola nicht nur lecker schmeckt, sondern auch super aussieht, wird es gerne als essbare Dekoration verwendet. Egal ob auf Smoothie-Bowls oder Jogurt-Müslis im Café – Granola ist hier nicht mehr wegzudenken! Ein besonderer Hingucker ist das Granola-Müsli übrigens auch auf Obstsalaten – streuen Sie einfach ein wenig Müsli samt Schoko und Kokos über die Früchte und servieren Sie das Gericht gekühlt.

Als Knabbersnack
Chips, Popcorn, Nachos und wie sie alle heissen – fettig, salzig und ungesund! Probieren Sie lieber Ihr neues Granola als Fernsehsnack! Hierfür können Sie auch nach wenig gesüssten oder ungesüssten Mischungen greifen und diese anschliessend etwas salzen, sollten Sie darauf nicht verzichten können!

Welche Arten von Granola-Müsli gibt es?

Wie Sie nun bereits wissen, können Sie die Granola-Basis mit praktisch allen möglichen Zutaten aufpeppen. Ob Schoko, Kokos oder schlicht mit Nuss – jedes Granola ist einzigartig und auf seine eigene Art und Weise etwas Besonderes!

Besonders in Müslishops finden Sie meist die ausgefallensten und exotischsten Mischungen – springen Sie hier einfach über Ihren Schatten und trauen Sie sich, etwas Neues auszuprobieren!

Granola als Geschenktipp

Das Granola Müsli ist natürlich auch ein super Mitbringsel, wenn Sie beispielsweise zu einer Hauseinweihungs- oder Grillparty eingeladen sind. Das Müsli selbst ist meist in einem dekorativen und luftdichten Glas verpackt, wodurch es lange knusprig bleibt und seine Aromatik behält.

Granola-Fazit

Das Granola Müsli ist derzeit total im Trend. Dies kommt nicht von irgendwo, sondern aufgrund der guten Nähr- und Sättigungswerte. Die Granola-Basis besteht grundsätzlich aus Getreideflocken, welche im Ofen gebacken wurden und dadurch sehr knusprig sind. Dieses Grundgemisch kann nach Belieben gesüsst und mit diversen anderen Zutaten wie Schoko, Nuss oder Kokos sowie Früchten vermengt werden.

Unsere Granola Auswahl von Nuts and Friends


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Was bedeutet oder ist Bean to Bar Schokolade?

Bean to Bar Schokolade schweizer Taucherli Zürich
15.10.2020
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Was bedeutet Bean to Bar Schokolade? Der aus dem englischen stammende Begriff „Bean to Bar“ ist wörtlich übersetzt: „Bohne zum Riegel“ und bedeutet, dass von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafelschokolade alle Produktionsschritte im Hause des Schokoladen-Herstellers durchgeführt werden.

Kleiner Exkurs: Wie wird aus der Bohne eine Tafel?

Um zu verstehen, wie sich eine Bean to Bar Schokolade von anderen Typen von Schokolade unterscheidet, müssen wir zunächst einmal wissen, wie überhaupt eine Schokoladentafel hergestellt wird.

Der Kakaobaum

Alles beginnt mit der Kakaobohne, die am Kakaobaum (Fachname: Theobrauma cacao) wächst, hauptsächlich in Westafrika, den tropischen Zonen Mittel- und Südamerikas, aber auch in Indien und Südostasien. Es werden etwa 22 Arten unterschieden, nicht alle eignen sich zur Herstellung von hochwertiger Schokolade, und es gibt auch deutliche Geschmacksunterschiede bei den verschiedenen Sorten. Erfahrene Chocolatiers wissen um die feinen Nuancen, die später großen Einfluss auf den Geschmack des fertigen Produktes haben. Insofern ist die sorgfältige Auswahl des Rohproduktes vor Ort ein entscheidender Faktor für die Qualität und das Aroma einer Schokolade.

Die Kakaobohne

Während bei der normalen Schokoladenproduktion die Kakaobohne von einem Zwischenhändler ausgesucht und eingekauft wird, um danach weitere Prozesse zu durchlaufen, bis sie schliesslich als Rohmasse an die jeweilige Marke verkauft wird, ist bei der Bean to Bar Schokolade bereits die Selektion der Kakaobohne in den Händen des Herstellers. Direkt vor Ort wird die Kakaobohne eingekauft und dann im Rohzustand nach Europa verschifft.

Die Verarbeitung der Kakaobohne

Nun beginnt bei der Bean to Bar Schokolade bereits der hauseigene, aufwendige Herstellungsprozess, der diese Art der Herstellung sehr viel teurer macht als andere Schokoladen: in speziellen Maschinen werden die Bohnen zunächst geröstet, danach gebrochen, gereinigt und anschliessend zur Kakaomasse gemahlen. Aus dieser Masse kann die Kakaobutter abgepresst werden, um sie in Pflegecremes zu verwenden. Die verbleibende Kakaomasse wird anschliessend zu Kakaopulver zermahlen.

Vom Kakaopulver zur Schokolade

Nun folgt ein sehr wichtiger Schritt in der Schokoladenherstellung: beim sogenannten „Conchieren“ wird die Kakaomasse bei niedriger Hitze in speziellen Kesseln langsam und stundenlang gerührt, dabei wird überschüssiges Wasser entzogen, das sich homogen in der Masse verteilt. Bei diesem Prozess verliert die Schokolade ihren bitteren Geschmack und erlangt Geschmeidigkeit. Ausserdem wird nach Bedarf Kakaobutter hinzugegeben, die bei billigen Industrieschokoladen zum Teil durch Milchfett oder Buttereinfett ersetzt wird.

Die fertige Tafel

Diese reine Kakaomasse wird danach in Tafeln gegossen und ist aufgrund ihrer rein pflanzlichen Inhaltsstoffe 100% vegan. Erst durch Zugaben von weiteren Ingredienzen, je nach Sorte und Geschmacksrichtung, kann es sein, dass die endgültige Schokoladentafel diese Eigenschaft verliert. Dies wird aber bei den Bean to Bar Schokoladen immer angegeben.

Ethik in der Schokoladen – Herstellung

Die Bean to Bar Hersteller sind im allgemeinen sehr daran interessiert, neben der aussergewöhnlichen Qualität ihrer Schokoladen auch ethische und Umwelt-Aspekte zu berücksichtigen.

Der nachhaltige Kakaoanbau

Dies beginnt bereits im Ursprungsland mit einem kontrollierten Anbau der Kakaobäume. Viele Hersteller aus der Schweiz, Österreich und Deutschland haben eine Vorreiter-Rolle im Umweltschutz übernommen und verpflichten sich, den Regenwald zu schützen und Abholzungen für neue Anbauflächen abzulehnen.

Fair Trade

Überalterte, für Krankheiten anfällige Kakaobäume, Kakaobauern-Familien, die weit unter dem Existenzminimum leben, und die vor allen Dingen in Afrika weit verbreitete Kinderarbeit sind Herausforderungen, denen die im Fair Trade Verband angeschlossenen Schokoladen-Hersteller durch gezielte Massnahmen und Förderungsprogramme in den Anbaugebieten den Kampf angesagt haben. Fair Trade ermöglicht durch den Aufbau von Kooperativen, garantiertes Einkommen, Mitspracherecht und Zugang zu Beratung und Krediten eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Kakaobauern und die Gelegenheit zu einem menschenwürdigen Leben.

Bean to Bar Kakao Schokolade Taucherli Zürich

Der feine Unterschied

Schokolade ist nicht gleich Schokolade

Auch wenn in den Regalen der Geschäfte und Supermärkte alle Tafeln „Schokolade“ heissen, bedeutet das noch lange nicht, dass diese auch alle wirklich nur Schokolade enthalten. Je industrieller das Produkt und je günstiger der Preis, desto weniger wertvolle Kakaomasse ist enthalten. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Gehalt fettfreier Kakaomasse von gerade einmal 2,5%. Gemischt mit Kakaobutter, darf der Gesamt-Kakaoanteil 25% bei Milchschokolade nicht unterschreiten. Bereits ab 50% darf man von „Zartbitter-Schokolade“ sprechen. Dennoch wird gerade bei den industriell gefertigten Schokoladen der fehlende Eigengeschmack minderwertiger Kakaobohnen durch einen ganzen Cocktail an fragwürdigen Inhaltsstoffe ersetzt: Geschmacksverstärker, Sojalecithin, Konservierungsstoffe, Palmfett, künstliche Aromen – der Phantasie der Industrie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Nur – mit echter Schokolade haben diese Tafeln fast nichts mehr zu tun, und gesund sind sie auch nicht.

Bean to Bar – Schokolade in ihrer reinsten Form

Dagegen enthält eine Bean to Bar Tafel zunächst mal nichts weiter als… Schokolade! Bis zu 100% kann der Schokoladenanteil bei diesen Tafeln betragen. Je nach Anbaugebiet und Kakaobohnen-Sorte haben sogar diese Sorten, die nichts weiter als Kakaomasse enthalten, bereits verschiedene Aromen und Geschmacks-Nuancen. Zusätzlich hat jeder Hersteller weitere Sorten im Angebot, die mit natürlichen Aromen wie zum Beispiel getrockneten Früchten, Fruchtmassen, Gewürzen oder auch einem kleinen Prozentsatz von Vollmilch angereichert werden, um dem Kunden eine grosse Variation von verschiedenen Geschmacksrichtungen anzubieten.

Die Basis ist jedoch bei der Bean to Bar Schokolade immer gleich, eine im eigenen Hause hergestellte Schokoladenmasse, 100% vegan, gluten- und lactosefrei. Mit dieser sehr wertvollen und biologisch reinen Ausgangsmasse werden von den Chocolatiers weitere Geschmäcker kreiert, die jedoch immer eines gemeinsam haben: auch die weiteren Zutaten werden mit großer Behutsamkeit nach biologischen und geschmacklichen Aspekten ausgewählt, nur hochqualitative Rohstoffe aus Früchten, Nüssen, Gewürzen und anderen Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau werden verwendet.

Bei den wenigen Herstellern wie das Schweizer Unternehmen Taucherli aus Zürich, die ihre Schokolade wirklich von der Bohne bis zur fertigen Tafel selbst herstellen, bedeutet dies natürlich eine sehr kostenintensive Fabrikation. Mitarbeiter, viele teure Spezialmaschinen, der zeitaufwendige Herstellungsprozess, die höheren Rohstoffkosten und die Einhaltung von Fair Trade verteuern den Herstellungspreis um ein Vielfaches. Aber das pure, vielseitige Geschmackserlebnis, Resultat ausschliesslich verschiedener hochwertiger Kakaobohnen und nicht etwa verschiedener Geschmackzusätze, das eine Bean to Bar Schokolade bietet, ist qualitativ unvergleichlich – und dazu auch noch gesund!


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Swiss Mountain Premium Balsamico – Baerg Marti

Swiss Mountain Premium Balsamico Baerg Marti
08.06.2020
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Seit 2009 entsteht in der Balsamico-Manufaktur von Baerg Marti in den Schweizer Alpen aus feinsten Rohstoffen exklusiver Swiss Mountain Premium Balsamico.

Genuss für die Sinne und den Verstand

Dieser Balsamico ist ein Genuss auf allen Ebenen des Seins. Der Inhalt ist in seinem Geschmack individuell – und eine wunderbare Überraschung für den Gaumen beim Zusammentreffen mit anderen Speisen, Fleisch oder Eis etwa. Der Inhalt des Fasses ist aber auch Ausdruck eines Gefühls der Einzigartigkeit: Schweizer Produkte wertschätzen, Schweizer Traditionen fördern und den Innovationsgeist in der Lebensmittelbranche neu beleben.

Der Reifeprozess

Der Balsamico wird im Eichenfass immer konzentrierter und dickflüssiger. Dadurch gewinnt er an Aroma, an emotionalem und kulinarischem Wert. Das hochalpine sauerstoffarme Klima begünstigt die Entwicklung der Balsamicokristalle, die nicht nur in der Spitzengastronomie heiss begehrt sind. Sie erhalten ein einzigartiges Produkt. Es ist so individuell wie die Beschaffenheit des Fasses und seines Holzes. Es bereichert den Geschmack des Swiss Mountain Premium Balsamico. Jedes Fass mit edlem Balsamico ist ein einzigartiges Naturprodukt. Die Natur begleitet den Reifeprozess als zuverlässiger Partner und sorgt nach dem Ende der Lagerzeit für Mengen und Qualität, die nicht im Einflussbereich des Menschen liegen.

Individual Food – Balsamico für höchsten Genuss

Die wunderbare Konsistenz und den natürlichen Geschmack von Baerg Martis Schweizer Balsamico spürt man bei jedem Biss Essen. Er eignet sich zum Veredeln vieler Speisen. Die Herstellung von Balsamico ist ein komplexer Prozess, den nur wenige Manufakturen beherrschen.

Der Gegentrend zu Industrial Food

Individual Food ist ein Megatrend. Im Gegensatz zum verbreiteten Industrial Food steht Individual Food für hochwertige, möglichst naturbelassene Lebensmittel mit einem individuellen Geschmack. Für Individualisten und Persönlichkeiten, die mit dem Essen ein Statement abgeben wollen.

Ein sehr gesundes Naturprodukt

  • Äpfel haben einen hohen Gehalt an wertvollen Polyphenolstoffen
  • Polyphenol wird zur Krebsbekämpfung eingesetzt
  • Naturessig-Bestandteile wie Magnesium, Kalium und Kalzium wirken im menschlichen Körper als Förderer der Immunabwehr und als „Killer“ des schädlichen Cholesterins (LDL)
  • 23% Cholesterin-Reduktion gemäss einer Studie der Florida State University (Dr. Bahram H. Arjamndi)
  • Hinzu kommen heilende und entgiftende Inhaltsstoffe zur Wirkung
  • Apfelessig wird als Therapeutikum auch zur Arthrose-Bekämpfung und bei Gelenk-schmerzen eingesetzt

Apfelessig hilft bei folgenden Sympthomen

  • Sodbrennen und Reflux –antibiotische Eigenschaften des Apfelessigs heben die Magensäure auf ein gesundes Niveau an
  • Fördert gesunde Blutfette -signifikanter Abfall des LDL und des Triglyzerid-spiegels und gleichzeitig signifikanter Anstieg des HDL (gutes Cholesterin)
  • Unterstützt gesunde Blutzuckerwerte –verhindert, dass ein Teil der aufgenommenen Stärke (Kohlenhydrat) verstoffwechselt wird
  • Hilft bei der Gewichtsabnahme –Essigsäure unterdrückt den Appetit, verbessert den Stoffwechsel und reduziert die Speicherung von Wasser in Geweben
  • Antioxidative Eigenschaften –schützt gegen Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte
  • Verbesserte Nährstoffaufnahme (vor allem Mineralien)
  • Hilfe bei Verdauungsprobleme – das enthaltene Pektin kann Darmkrämpfe lindern und hilft bei Durchfall, hohem Cholesterin, Diabetes, Übergewicht
  • Hilfe bei Halsschmerzen und bei verstopfter Nase –die meisten Bakterien können in der sauren Umgebung, die der Essig hervorruft, nicht überleben, und in Verbindung mit seinen Kalium-Inhalten werden Nebenhöhlen wieder frei

Baerg Marti – das inovative Foodunternehmen

Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit ging 2009 der erste Lagerstollen auf dem Mutthorn in der Jungfrauregion in Betrieb. Wenige Zeit später hat die höchstgelegene Balsamico Manufaktur der Welt auf dem Top of Europe ihre Heimat gefunden, die unvergleichbare wie auch mengenmässig begrenzte Balsamicoprodukte reifen lässt. Konkurrenzlose Werte, deren limitiertes Angebot weltweit Aufmerksamkeit findet und den internationalen Fachhandel nur begrenzt versorgen kann.


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Die leckeren Konfitüren von Vrtlari

Köstliche Konfitüren - Marmeladen von Vrtlari kaufen
13.05.2020
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Die leckeren Konfitüren von Vrtlari schmecken wie aus dem eigenen Garten

Wenn Sie Konfitüren lieben, werden Sie sicherlich von den in unserem Onlineshop erhältlichen Sorten von Vrtlari begeistert sein. Dieser Hersteller hat es sich nämlich zum Prinzip gemacht, seine Produkte so herzustellen, dass alles genauso lecker schmeckt wie aus dem eigenen Garten.

Was ist eigentlich eine Konfitüre und wie wird sie hergestellt?

Grundsätzlich wird Konfitüre aus klein geschnittenen frischen Früchten, Wasser und bestimmten Zuckerarten gemacht. Es kann nur eine Sorte Früchte verwendet werden, aber auch eine Mischung aus verschiedenen Früchten. Bei den Zuckerarten können weißer Zucker aus Zuckerrüben oder aus Zuckerrohr beziehungsweise brauner Zucker und Fructosesirup sowie aus Früchten gewonnene Zuckerarten verwendet werden. Auch Honig, Spirituosen, Öle und Fette, Kräuter, Gewürze oder Nüsse können in einer Konfitüre als weitere Zutaten vorhanden sein. In manchen Konfitüren sind auch die Schalen von Zitrusfrüchten enthalten.

Nicht jeder Hersteller von Konfitüren achtet auf Natürlichkeit

Es ist nicht selbstverständlich, dass bei der Herstellung von einer Konfitüre immer alles Natur sein muss. Bei der Herstellung dürfen auch Konservierungsstoffe zum Einsatz kommen. Häufig handelt es sich dabei um Schwefeldioxid oder um eines der Salze daraus. Damit werden dann bereits die Rohstoffe wie die Früchte selbst oder die Fruchtpulpe behandelt. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten der Konservierung wie Wärme- und Kältebehandlung oder die Gefriertrocknung der verwendeten Rohstoffe, um eine Konfitüre länger haltbar zu machen.

Bei den Konfitüren von Vrtlari sind natürliche Inhaltsstoffe eine Selbstverständlichkeit

Der Grundgedanke des Unternehmens Vrtlari war von Anfang an nur gesunde Lebensmittel herzustellen und zum Kauf anzubieten. Dieser Grundgedanke kommt deshalb auch bei der Herstellung der Konfitüren aus diesem Hause zum Tragen. Ausschliesslich natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden ist deshalb eine Selbstverständlichkeit. Künstliche Konservierungsstoffe kommen keinesfalls zum Einsatz. Ihr spezielles Vakuum-Verfahren macht die Konfitüren so einmalig und lecker.

Eine weitere Besonderheit der Vrtlari-Konfitüren ist aber nicht nur das Herstellungsverfahren, bei dem auf ausschliesslich natürliche Inhaltsstoffe Wert gelegt wird. Auch die dafür verwendeten Früchte sind etwas ganz Besonderes. Alle Früchte werden unter der aufmerksamen Kontrolle der Firma angebaut. Diese gesunden Früchte landen dann auch in den leckeren Vrtlari-Konfitüren. Und wenn Sie so eine Konfitüre verkosten, werden Sie die pure Natur auch gleich herausschmecken. Nicht ohne Grund haben diese Konfitüren weltweit so viele Fans.

Entdecken Sie unser Sortiment an Vrtlari-Marmelade

Nachdem Sie nun gelesen haben, wie lecker und gesund und vollkommen natürlich unsere Vrtlari Konfitüren sind, schauen Sie sich doch am besten einmal in unserer Kategorie um. Sie werden hier viele verschiedene Sorten entdecken. Ganz sicher ist auch Ihre Lieblingskonfitüre dabei. Bei den verwendeten Früchten handelt es sich um Erdbeeren, Aprikosen, Feigen, Himbeeren, Orangen und Zwetschgen. Und wie gesagt können Sie sich darauf verlassen, dass alle diese Früchte vollkommen natürlich angebaut und verarbeitet worden sind. Wir bieten einmal unsere Extra-Konfitüren in Gläsern mit 250 g Inhalt an. Unsere Light-Konfitüren sind besonders kalorienarm. Sie werden ausschliesslich mit Fructose gesüsst. Andere Zuckerarten sind in diesen Marmeladen nicht enthalten.

Zusätzlich zu den Extra- und Light-Konfitüren haben wir in unserem Sortiment noch die Mini-Konfitüren für Sie im Angebot. Sie erhalten da immer 5 Gläser Konfitüre mit jeweils 30 g Inhalt in einem kleinen Leinensäckchen. Nehmen Sie sich nun am besten ein wenig Zeit zum Stöbern in unserer Kategorie für Konfitüren.

Wir Ihnen viel Freude beim Genuss dieser kleinen Konfitüren-Köstlichkeiten, ganz unabhängig davon, ob Sie sie zum Frühstück oder als Zutaten für viele andere schöne Dinge nutzen möchten. Mit einem Klick unten kommen Sie in unsere Auswahl.


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Warum ist Tomatensaft gesund?

Ist Tomatensaft gesund? Sodeli.ch
21.04.2020
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Woher kommt die Tomate?

Die Tomate (lateinischer Name solanum lycopersicum) hat eine lange Kulturgeschichte. Die rote Frucht wurde bereits 700 Jahre vor Christus auf dem Mittel- und südamerikanischen Kontinent angebaut. Bei den Hochkulturen der Inkas und Azteken waren die runden, prallen Früchte eine seit Jahrhunderten beliebte Kulturpflanze. Die Azteken nannten sie “xitomatl”, das bedeutet “anschwellen” und ist wohl auf die pralle Form der Tomate gemünzt. Vermutlich wurde der heutige Name Tomate, von den Spaniern leicht abgewandelt in die spanische Sprache übernommen.

Der berühmte Seefahrer und Entdecker Christoph Columbus brachte die Tomate 1498 aus Südamerika mit. Auch der spanische Eroberer Hernán Cortéz, der das Reich der Azteken im Jahr 1521 niederrang, soll einige Tomatenpflanzen mit nach Europa gebracht haben. Bis weit ins 18. Jahrhundert galt die Tomate in Europa, mit Ausnahme von Italien, wo sie bereits verzehrt wurde, noch als giftiges Aphrodisiakum, daher stammt auch ihre romantische Bezeichnung als Liebesapfel. Andere Namen sind Pomi d’oro (Goldapfel) oder pomi del Peru (peruanischer Apfel). Im Nachbarland Österreich kennt man die Tomate noch heute unter der Bezeichnung Paradiesapfel.

Im 16. Jahrhundert wird die Tomate erstmals in italienischen Kochbüchern erwähnt. Dort nennt man sie pomodoro und sie ist aus der italienischen Küche nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile werden Tomaten in vielen verschiedenen Sorten und Formen gezüchtet. Als Fleischtomate, Strauchtomate, Eiertomate, Kirschtomate, Rundtomate, etc. ist das beliebte Gemüse ganzjährig im Handel erhältlich. Millionen Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt konsumieren Tomatensaft regelmäßig. Und das hat einen guten Grund. Tomatensaft ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund.

Warum ist Tomatensaft gesund?

Tomaten enthalten eine hohe Konzentration an Lycopin. Dieser, zu den Carotinoiden gehörende Wirkstoff, verleiht den Tomaten ihre leuchtend rote Farbe und gilt als antioxidativ. Der Stoff deaktiviert freie Radikale und schützt damit vor oxidativem Stress. Das ist eine besonders schädliche Stoffwechsellage im menschlichen Körper, bei der die Konzentration aggressiver Sauerstoffverbindungen wie z. B. Superoxid, Hyperoxid, Hydroxyl stark erhöht ist. Freie Radikale stehen im Ruf für Krankheiten wie Krebs, Parkinson sowie Gefässerkrankungen mitverantwortlich zu sein. Darüber hinaus soll das Lycopin im Tomatensaft den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen, sowie bei Erkältungen, Grippe und Verdauungsproblemen helfen. Dabei ist zu beachten, dass Lycopin erst durch Erhitzen der Tomaten im Verarbeitungsprozess freigesetzt wird. In rohen Tomaten ist wesentlich weniger Lycopin enthalten, als in einer Tomatensoße oder im Tomatensaft.

Bei regelmässigem Konsum wird dem Tomatensaft eine entgiftende, wasserausschwemmende, harntreibende und abführende Wirkung nachgesagt. Er soll außerdem die Folgen von Sonnenbrand lindern und sogar die Schönheit des weiblichen Geschlechts fördern. Das ist dem Umstand geschuldet, dass Tomatensaft viele Vitamine und Nährstoffe enthält, die Nägel, Zähne und Haare der Frau gesund und schön erhalten. Gesundheit und Schönheit gehen ja bekanntlich Hand in Hand.

Welche Inhaltsstoffe enthält Tomatensaft?

Erstens ist Tomatensaft reich an Vitaminen. Er enthält pro 100 g:

  • 14.800 µg an Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • 811 μg an Vitamin E (Alpha-Tocopherol)
  • 540 μg an Vitamin A (Beta-Carotin)
  • 56 μg an Vitamin B1 (Thiamin)
  • 26 μg an Vitamin B2 (Riboflavin)
  • 4 μg an Vitamin K (Phyllochinon)

Zweitens enthält Tomatensaft viele Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • 238 mg Kalium
  • 206 mg Chlorid
  • 16 mg Phosphor
  • 15 mg Calcium
  • 10 mg Magnesium
  • 6 mg Schwefel
  • 5 mg Natrium
  • 560 µg Eisen
  • 120 µg Kupfer
  • 86 µg Zink
  • 13 µg Fluorid
  • 8 µg Mangan

Und das beste kommt zum Schluss. Tomatensaft wirkt sättigend, ist aber kalorienarm und lässt sich daher hervorragend in Diäten integrieren. Als alleiniger Diätbestandteil ist Tomatensaft allerdings nicht geeignet.

Wie wird Tomatensaft hergestellt?

Für die Herstellung von Tomatensaft werden in der Schweiz überwiegend Tomaten aus südeuropäischen Ländern verarbeitet. In der Schweiz wachsen Tomaten aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht in ausreichenden Mengen. Bei der industriellen Herstellung wird dem Tomatensaftkonzentrat während des Verarbeitungsprozesses vorher entzogenes Wasser wieder zugeführt. Diesem rückverdünnten Saft fügen einige Hersteller noch Salz, Zucker und andere Gewürze hinzu.

Tomatensaft selbst gemacht

Dazu benötigt man nur zwei Zutaten, nämlich 2 kg reife frische Tomaten sowie 1 EL Salz. Zunächst wird mit einem spitzen Messer der Strunk entfernt. Die Tomaten werden dann gewaschen und die Haut mit einem Messer kreuzförmig eingeritzt. Dann gibt man sie kurz in kochendes Wasser. Anschliessend werden die Tomaten gehäutet und klein geschnitten. Dann kommen die Tomaten zusammen mit dem Salz in einen Topf und werden ca. 3 Minuten gekocht. Die Tomatenstücke zerfallen und können mit einem Stabmixer musförmig püriert werden. Das Mus ist anschliessend noch mal 4 Minuten lang zu kochen. Der fertige Saft kann dann in sterilisierte oder ausgekochte Gläser gefüllt werden, die fest zu verschließen sind. So ist der Saft ca. 1 Jahr haltbar.

Sie können sich erstklassigen Tomatensaft aus unserem Online Shop auch ganz bequem nach Hause liefern lassen. Hier finden Sie eine erlesene Auswahl.


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Robin Hot – Die neue scharfe Chilisauce in der Schweiz

Robin Hot die neue scharfe Chilisauce Schweiz
10.02.2020
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Robin Hot aus Slowenien – der neue Geheimtipp unter den Chilisaucen

Liebhaber scharfer Saucen mögen es gerne feurig und wissen um die feinen Geschmacksunterschiede. Jede Chili Sauce hat ihre eigene Intensität je nach Art und Ernte der verwendeten Chili-Schoten. Die Rezepturen sind ausgefeilt und werden wie ein kostbarer Schatz gehütet. Durch jahrelanges Experimentieren entstehen leckere Saucen, die in Kühlschränken rund um die Welt zu finden sind und lokalen sowie internationalen Gerichten den nötigen Schärfekick geben.

Verfeinert Barbecue über Gemüse bis Pizza

Barbecue-Fans sind wahre Meister, wenn es um die Zubereitung von Fleisch, Würstchen, Fisch, Kartoffeln und Gemüse auf dem edlen Rost geht. Eine gute Auswahl an leichten und scharfen Chilisaucen gehört zu jedem gemütlichen Grill-Abend und zu jeder gelungenen Grillparty. Mit einer guten Chili Sauce schmeckt ein Steak doppelt so lecker. Gemüse-Liebhaber schätzen eine gute scharfe Sauce als Dipp. Tagtäglich verfeinern die Saucen Pizzas, Stews, Frühlingsrollen, Gyros, Reis- und Nudelgerichte. Mexikanisches Essen wie Tacos und Tortillas sind prädestiniert für temperamentvolle Chilisaucen. Von Frühstückseiern bis zum abendlichen Burger begleitet die scharfe Lieblingssauce Fans auf der ganzen Welt durch den Tag. Klar, dass eine Flasche oftmals nur wenige Tage reicht. Es geht soweit, dass manche Saucen-Fans immer heimlich eine Flasche ihrer präferierten Sorte in der Tasche dabei haben und sogar auf Reisen im Koffer mitnehmen.

Was ist das Besondere an Robin Hot?

Robin Hot schmeckt wie hausgemacht und gehört zu den hervorragenden scharfen Saucen, die das Essen bereichern, ohne den Eigengeschmack der Gerichte zu überlagern. Man schmeckt die Liebe zur Natur und hohe Qualität der natürlichen Inhaltsstoffe. Dadurch hebt sich Robin Hot von der breiten Masse der Chilisaucen mit künstlichen Zusätzen und Chili-Aromen ab. Die Saucen von Robin Hot geben eine angenehme Schärfe, ohne die Geschmacksnerven zu betäuben.

Drei Geschmacksrichtungen Robin Hot Original, Robin Extra Hot und Robin Hot Green

Jedes Gericht verlangt seine eigene Schärfe. Das ist auch den Machern von Robin Hot bewusst. Deshalb bieten sie Robin Hot in den Geschmacksrichtungen Robin Hot Original und Robin Extra Hot an, wobei letztere ein wesentlich intensiveres Schärfe-Erlebnis bietet.
Robin Hot Green ergänzt die Produktpalette und fällt durch die grüne Farbe auf: eine Seltenheit im Sossenregal und ein Hingucker auf dem Esstisch, der neugierig macht. Das erste Probieren einer neuen Geschmacksrichtung ist ein besonderer Moment, den Saucen-Liebhaber rundum geniessen. Junge, grüne Chillischoten der Sorte Jalapenos haben einen fruchtigen, leicht süßlichen Charakter. Robin Hot Green ist durch die leichte Schärfe somit für Einsteiger, die erste Erfahrungen mit scharfen Saucen sammeln, und Geniesser leichter Schärfe-Erlebnisse geeignet.
Auf der zehnstufigen Schärfeskala von Robin Hot liegen die Saucen bei 2, 5 und 8 in der Reihenfolge Robin Hot Green, Robin Hot Original und Robin Extra Hot. Schärfe-Fans sehen hier durchaus Potential nach oben.

Die Ursprünge der Chili Saucen von Robin Hot

Die Geschichte der Robin Hot Chili Saucen nahm ihren Beginn auf der Jarkovic Farm im Herzen Sloweniens, die sich seit drei Generationen in Familienbesitz befindet. Dort wurde eine hausgemachte scharfe Sauce aus selbst angebauten Paprikas, bunten Chili-Schoten und Kräutern seit jeher mit großem Genuss zu regionalen Fleisch- und Gemüsegerichten gegessen. Jahrelang wurde das einzigartige, hausgemachte Rezept kontinuierlich mit viel Hingabe und Liebe am heimischen Herd verfeinert, bis schließlich alle Saucenfans der Jarkovic Farm zufrieden waren. Zu Beginn wurde die Sauce nur regional im kleinen Umkreis rund um die Farm vertrieben. Das positive Feedback sowie die immer größer werdende Nachfrage resultierten in der Gründung von Robin Hot. Zum Glück, denn vom kleinen Slowenien aus erobert die Marke Robin Hot nach und nach die Herzen von Fans scharfer Saucen in Europa und auf der ganzen Welt.

Was sind die Inhaltsstoffe von Robin Hot?

Robin Hot wird aus einer Kombination leckerer Zutaten hergestellt, die langsam und mit viel Liebe eingekocht werden. Dabei werden seit jeher von den Bewohnern der Jarkovic Farm nur perfekt aufeinander abgestimmte, natürliche Inhaltsstoffe verwendet: Chili-Schoten, Paprika, Essig, Salz und Limonen. Keinerlei künstliche Zusätze, Konservierungsmittel oder Farbstoffe verändern den Geschmack. Sämtliche Hauptzutaten werden regional rund auf und rund um die Farm in Slowenien angebaut und dort sorgfältig verarbeitet. Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe sollten die Saucen vor dem Verzehr sorgfältig durchgeschüttelt werden, damit sich die Zutaten gut vermischen und sie ihre köstlichen Eigenschaften rundum entfalten können.

Wo liegt Slowenien?

Slowenien grenzt an Italien, Ungarn, Kroatien und Österreich und ist ein Insider-Tip für Individualurlauber und Liebhaber guten Essens. Neben seinen kulinarischen Höhepunkten ist der kleine zentraleuropäische Staat bekannt für seine tollen Skigebiete, glasklaren Seen und atemberaubenden Gebirgslandschaften. Sportfans lieben die eindrucksvolle Natur und suchen das Abenteuer zum Beispiel beim Klettern und mit dem Kajak im rauschenden Wildwasser. Die charmante und eher unbekannte Hauptstadt Ljubljana mit ihrer historischen Altstadt schlägt jeden Besucher sofort in ihren Bann. Der bekannte Food Market Odprta Kuhna sowie kleine, teils von aussen unscheinbare Restaurants, stylische Bars und liebevoll eingerichtete Bistros laden zu kulinarischen Entdeckungen ein, an die Sie und Ihre Geschmacksnerven sich noch lange begeistert erinnern werden.

Mehr als eine Chilisaucen-Marke

Der Name Robin Hot ist mehr als nur ein witziges Wortspiel. Die Macher der scharfen Chilisauce sehen ihre Saucenkreation als Möglichkeit, mit ihren Mitteln die Welt ein wenig besser zu machen und zu hinterlassen. Dazu gehört ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit der Umwelt sowie die Nutzung lokaler Anbaumöglichkeiten und Ressourcen, die es in Slowenien im Überfluss gibt. Robin Hot unterstützt soziale Projekte und Menschen aus der Region, die Hilfe benötigen.

Probieren, verlieben und verschenken

Wer Robin Hot einmal probiert hat, ist sofort in den feinen Chili-Geschmack und die natürliche Schärfe verliebt. Als Mitbringsel für einen fröhlichen und entspannten Grill-Abend sind die Saucen-Kreationen von Robin Hot ein tolle Idee und sorgen für Gesprächsstoff. Überraschen Sie Ihre Gastgeber mit Ihren Insider-Saucenkenntnissen. Denn noch ist Robin Hot ein kleiner Geheimtipp unter den scharfen Saucen.
Im eigenen Kühlschrank sollte die Marke Robin Hot auf keinen Fall fehlen. Die leckeren Chili Saucen finden Sie in unserem Online-Shop. Neugierig? Dann sollten Sie Ihre Geschmacksnerven nicht länger auf die Folter spannen und die Saucenkreationen von Robin Hot probieren!


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Was ist Gin? Wie wird Gin hergestellt?

Was ist Gin? Wie wird Gin Hergestellt? Sodeli.ch
10.02.2020
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Gin – alles was Sie über die Trend-Spirituose wissen sollten

Was ist Gin eigentlich? Als Gin bezeichnet man eine bekannte, farblose Spirituose mit Wacholdergeschmack. Der Alkohol für die Grundlage eines Gins wird in der Regel aus stärkehaltigen Stoffen, wie Getreide oder Melasse erzeugt. Seinen einzigartigen Geschmack erhält die Spirituose nicht nur durch Wacholderbeeren, sondern auch durch die Aromatisierung mit anderen Stoffen, den so genannten Botanicals. Insgesamt dürfen an die 120 Zutaten als Aromen und Wirkstoffe verwendet werden. Laut EU-Verordnung muss ein Gin einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent aufweisen. Hochwertige Gins haben aber meist kaum unter 47 Volumenprozent.

Der Name des Destillats leitet sich vermutlich indirekt vom lateinischen Namen für Wacholder „Juniperus“ ab. Wobei manche Theorien auch darauf hindeuten, dass der holländische Genever als Namensgeber fungierte.

Wie wird Gin hergestellt?

Die Gin Herstellung ist ein komplexes und äussert umfassendes Thema, denn fast jeder Gin hat seine eigenen Merkmale. Am Anfang eines jeden Gins steht aber immer ein neutraler Brand, der meist aus Getreide oder Melasse hergestellt wird. Somit bildet eigentlich reines Ethanol den Grundstock für einen Gin, welches dann im weiteren Verlauf durch so genannte Botanicals aromatisiert wird. Um zur weiterführenden Destillation zugelassen zu werden, muss der Ethylalkohol über einen Alkoholgehalt von 96 Volumenprozent verfügen.

Die Destillation kann dann auf zwei Arten erfolgen. Entweder als Mazeration oder als Perkulation. Bei der traditionellen Art der Mazeration wird der Basisbrand mit Wasser verdünnt, so dass er nur noch 45 Volumenprozent Alkohol aufweist und anschliessend mit Wacholder und anderen Botanicals (Beeren, Früchte, Gewürze, Wurzeln, usw.) in die Brennblase eingelegt. Diese Tränkung kann bis zu mehreren Wochen dauern. Während dieser Zeit wird das ganze Aroma der Botanicals an den Alkohol abgegeben. Der Brennmeister entscheidet in dieser Zeit, wie oft Flüssigkeit abgeschöpft oder nachgegeben wird. Ein auf diese Weise hergestellter Gin, darf als „distilled“ verkauft werden.

Bei dem zweiten Herstellungsverfahren, der Perkulation, kommen die Botanicals im Gegensatz zur Mazeration nur indirekt mit dem Ethylalkohol in Berührung. Bei der Perkulation werden die Botanicals entweder in Siebeinsätzen, oder in einen „Gin-Kopf“ gefüllt und in der Brennblase platziert. Während der Destillation entzieht der Alkoholdampf den Botanicals ihre Aromen. Man erhält dadurch einen weitaus milderen Gin.

Wie im Hause Hendricks können aber auch beide Verfahren miteinander kombiniert werden. Aktuell gibt es durch die steigende Beliebtheit von Gin auch zahlreiche Versuche die Herstellungsverfahren zu verbessern bzw. neu zu gestalten. Grosses Potenzial hat vor allem die Vakuumdestillation, bei der die Aroma extrem schonend aus den Botanicals gelöst werden.

Hier ein kurzer Überblick über die bekanntesten Gin-Sorten?

Gin ist nicht einfach nur Gin. Jeder Kenner weiss, dass es unzählige Sorten gibt, welche sich auch deutlich voneinander unterscheiden.

Dry Gin:
Als Dry Gin bezeichnet man einen nicht gesüssten Distilled Gin, welcher ein sehr ausgeprägtes Wacholderaroma aufweist. Diese Art von Gin wird in einem zwei Stufen Verfahren hergestellt. Wann und welche Aromen dem Destillat beigefügt werden, hängt vom Hersteller ab.

London (Dry) Gin:
Diese Gin-Sorte ist die wohl bekannteste der Welt und wird für die meisten Gin-Cocktails verwendet. Der Name London steht dabei nicht für die britische Metropole, sondern für das Herstellungsverfahren. Diese Art von Gin kann also auch ausserhalb Londons hergestellt werden. Für einen London Gin gelten strengste Regelungen, so müssen z.B.: alle Botanicals vor der ersten Destillation beigemischt werden. Zudem sind künstliche Aromen strengstens verboten und auch Zucker darf nur in minimalem Ausmass zugefügt werden. Ein London Gin wird bis zu 3-Mal destilliert und erhält dadurch sein charakteristisches Aroma.

Old Tom Gin:
Er zählt zu den ältesten Gin-Sorten und wurde bereits im 16. oder 17. Jahrhundert erstmals hergestellt. Dieser Gin ist etwas süsslicher, da er nach der Destillation mit Zucker oder Sirup aufgebessert wird. Er eignet sich sehr gut als Basis für Longdrinks und Cocktails.

Plymouth Gin:
Dieser Gin darf ausschliesslich in Plymouth hergestellt werden. Er wird 3-Mal destilliert und schmeckt aromatisch süss, aber nicht annähernd so dominant nach Wacholder wie andere Gin-Sorten.

Genever:
Als Genever bezeichnet man die älteste Form des Gins, welche in den Niederlanden, Belgien und Norddeutschland noch populär ist. Der Genever wurde schon im Mittelalter als Medizin angepriesen. Er ist allerdings komplexer in der Herstellung als andere Gin-Sorten. Für ihn muss erst eine Maische aus Getreide gebrannt werden, danach folgt eine Destillierung aus Alkohol, Früchten und Kräutern. Erst am Schluss werden beide Komponenten gemischt.

New Western Dry Gin:
Diese Bezeichnung steht für neue Gin-Sorten, welche aktuell vermehrt am Markt auftauchen. Bei diesen Sorten haben die Hersteller sehr grossen Spielraum für neue Ideen und Interpretationen, das klassische Wacholder-Aroma spielt eine untergeordnete Rolle. Aufgrund des fehlenden Wacholder-Aromas wird in der EU noch debattiert, ob der New Western Dry überhaupt als Gin bezeichnet werden darf.

Sloe Gin:
Beim Sloe Gin handelt es sich um keinen klassischen Gin, sondern eher um einen Likör, welcher aus Schlehen hergestellt wird. Er verfügt über einen geringeren Alkoholgehalt zwischen 15 und 30 % und eignet sich für fruchtige Cocktail-Variationen.

Hier ein Überblick über die bekanntesten Gin-Hersteller:

  • Hendricks
  • Gordons
  • Gin Mare
  • Bombay
  • Monkey 47
  • Tanqueray
  • Gin Sul
  • The Botanist
  • Brooklyn
  • Beefeater

Wenn Sie einen erstklassigen Gin als Geschenk brauchen, dann schauen Sie auf unseren Online Shop. Hier finden sie eine erlesene Auswahl an erstklassigen Gins für Sie und Ihn.

Voll im Trend sind Cocktails auf Gin-Basis. Hier ein Überblick über die bekanntesten Gin-Cocktails und ihre Ingredienzien:

Gin Fizz:
Der Gin Fizz ist der Klassiker unter den Gin-Cocktails. Er ist sehr erfrischend und bringt das spezielle Gin-Aroma durch frisch gepressten Zitronensaft und Soda bestens zur Geltung.

Gin Tonic:
Wie der Gin Fizz ist auch der Gin Tonic ein weltweiter Klassiker. Das Lieblingsgetränk von Queen Mum setzt sich nur aus Gin und Tonic Water zusammen. Die Variationen sind enorm, da es weltweit ca. 55000 verschieden Sorten Gin und über 300 verschiedene Sorten Tonic Water gibt.

Negroni:
Der Negroni ist ein bekannter Aperitif-Cocktail, der sich durch seinen leicht bitteren Geschmack kennzeichnet und aus Campari, rotem Wermut und Gin besteht.

Tom Collins:
Dieser erfrischende Klassiker unter den Gin Cocktails wird ähnlich dem Gin Fizz hergestellt. Für einen Tom Collins ist die Verwendung von einem Old Tom Gin essenziell.

Dry Martini:
Bei diesem Cocktail kommt das Gin-Aroma besonders gut zu Geltung. Gemixt wird dieser Drink aus nur zwei Zutaten, nämlich Gin und trockenem Wermut.

Julep:
Der Julep wurde bereits 1803 erfunden und zählt auch zu den klassischen Gin-Cocktails. Für dieses Mixgetränk benötigen Sie neben Gin noch frische Minze, Limettensaft, Curacao und Soda.

Dies war jedoch nur ein kleiner Überblick über einige der bekanntesten Gin-Cocktails. Es gibt noch viele weitere leckere Sorten für Sie zu entdecken. Den idealen Gin kaufen Sie am besten gleich auf Sodeli.ch.


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Was ist Craft Beer? Wir erklären es Ihnen

Was ist Craft Beer? Wir erklären es Ihnen
10.02.2020
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Was ist Craft Beer?

Der Begriff „Craft-Beer“ kommt aus den USA und wird mit „handwerklich gefertigtem Beer“ übersetzt. Dort haben sich in den 1970ern immer mehr Hobbybrauer und Kleinbrauerein dazu entschlossen, Bierstile entgegen den bekannten Biersorten zu brauen. Im Gegesnatz zu Amerika gibt es in Europa keine gesetzlich festgelegte Definition des Begriffs. Verstanden wird unter Bier, das anstatt von großen Braukonzernen von kleineren Betrieben in deutlich geringerer Menge hergestellt wird.

Vor allem aber zeichnet sich Craft-Beer durch seine unglaubliche Vielfalt aus. Die Biere werden mit den traditionellen Zutaten Wasser, Hopfen, Malz und Gerste ohne weitere Aromen und Farbstoffe hergestellt. Im Gegensatz zu Grossbrauerein setzen Craft Bierbrauer nicht primär auf Helles oder Pils, sondern auf teils sehr unterschiedliche und polarisierende Braustile. Viele davon wurden früher traditionell in verschiedenen Ländern gebraut, sind dann aber in Vergessenheit geraten. Profitiert haben von dieser Entwicklung die süffigen Sorten wie Pils, die weder zu herb, noch zu süss oder bitter schmecken. Zu den im Supermarkt verfügbaren Biersorten gesellt sich noch helles und dunkles Weizen sowie Dunkelbier – und das war es in vielen Fällen abgesehen von saisonalen Bierspezialitäten Bock auch schon.

Craft Beers hingegen sind deutlich variantenreicher. Viele von ihnen sind cremiger und schokoladiger (Stout), saurer (Gueuze) oder bitterer (India Pale Ale) als die Standartsorten. Während wohl fast jedem Biertrinker ein Helles munded, wird einigen der individuelle Geschmack eines Kraft Bieres zu dominant sind. Craft-Beer ist allerdings in der Regel nicht dazu gedacht, um es literweise vor dem Fernseher zu trinken. Vielmehr stehen die Kreativbiere für den bewussten Genuss wie beim Wein. In dem sortentypischen Bierglas genossen, kann sich somit die außergewöhnliche Aromatik besonders gut entfalten. Im Craft Beer Shop werden Sie zudem feststellen, dass die Etiketten sehr auffallend gestaltet und zum Teil echte Kunstwerke sind.

Kurzum: Craft-Bier ist nicht eine Biersorte an sich, sondern steht für eine Reihe von unterschiedlichen Biersorten, die in kleinem Stil einer Brauerei produziert werden. In der folgenden Craft Beer Erklärung erfahren Sie mehr über die Herstellung sowie die beliebtesten Kraftbiere. Ausserdem möchten wir Ihnen verraten, wo Sie Craft Beer in Zürich probieren können.

Herstellung von Craft-Beer

Bei der Craft-Beer Herstellung entwickeln sich die sortentypischen Aromen. Die eigentliche Produktion folgt dabei im Wesentlich einer herkömmlichen Bierherstellung. Die Mikrobrauereien setzen bewusst auf besonders krätige Malze oder Hopfen, die bei Grossbrauerein wegen des dominaten Aromas eher nicht verwendet werden.

Für hopfenbetonte Sorten wie dem IPA werden zusätzlich zum Standarthopfen Aromahopfen verwendet, die je nach verwendeter Hopfensorte zum Beispiel besonders zitronig (Hopfensorte Citra), fruchtig (Cascade) oder orangig (Mandarina Bavaria) schmecken. Aufgrund ihres ausgeprägten Aromas werden diese nur kurz nach der Hauptgärung in das Bier gegeben, da sie bereits so ihr Profil entfalten. Diese Technik ist als Kalthopfung oder Hopfenstofpen bekannt.

Beliebte Craft Beer-Sorten

Wie Sie bereits wissen, gibt es nicht das eine Craft-Beer. Viel mehr zeichnen sich die Bierspezialitäten durch eine grosse Vielfalt von Stilen aus. Die beliebtesten möchten wir Ihnen nun in dieser Craft Beer Erklärung vorstellen.

India Pale Ale – der Klassiker unter den Kreativbieren

Ein Craft Beer Shop ohne India Pale Ale wäre in etwa so wie ein Restaurant ohne Wasser auf der Getränkekarte. Kurz IPA genannt, ist es wohl die Craft Beer-Sorte schlechthin. Auch seine Entstehunggeschichte ist erwähnenswert: Diese Biersorte hat sich im 18. Jahrhundert eher zufällig entwickelt, als englische Seefahrer auf dem Weg nach Indien nach einer Möglichkeit suchten, das heimische Pale Ale haltbar zu machen. Damit es auf der langen Seefahrt geniessbar war, wurde dem englischen Pale Ale mehr Bitterstoffe in Form von Hopfen sowie mehr Alkohol verpasst.

Deshalb zeichnet sich das IPA auch noch heute durch seine bittere Noten sowie sehr präsente Hopfenaromen aus; der Malzgeschmack ist meist kaum wahrzunehmen. Je nach verwendetem Aromahopfen schmeckt das Craft Beer eher fruchtig, citrusartig oder blumig. Die Bitterkeit dieses Bieres wird oft auf dem Etikett in International Bitter Units (IBU) angegeben und beträgt bei einem IPA meist zwischen 40 und 70 (von 100).

Pale Ale – die Mutter der Craft Beere

Dieser Bierstil gab es in England bereits deutlich vor dem IPA. Der Name dieses Bieres – „blasses obergäriges Bier“ – lässt sich damit begründen, dass es im Gegensatz zu anderen Sorten mit leicht oder gar nicht geröstetem Malz hergestellt wird. Dadurch erhält es eine goldgelbe Farbe und zeichnet sich durch seine ausgewogenen Hopfenaromen aus, wohingegen der Malzgeschmack kaum wahrnehmbar ist. Da im Gegensatz zu einem IPA aber auf eine überdurchschnittlich starke Hopfung sowie die Kalthopfung verzichtet wird, schmeckt dieses Craft Beer weniger hopfig und bitter; auch der Alkohohlgehalt liegt in der Regel unter dem eines IPAs. Da es weder zu bitter noch zu fruchtig schmeckt und an so manches Pils erinnert, ist es die ideale Wahl zum Einstieg in die Craft Beer-Welt.

Stout – dunkel, cremig, schokoladig

All das, was ein Stout ist, ist ein IPA genau nicht. Auch mit einem herkömmlichen Dunkelbier hat dieses Kreativbier wenig zu tun. Im Gegensatz zu den vorher genannten Bieren spielt beim Stout nicht der Hopfen sondern Malz die Hauptrolle. Das stark geröstete Malz verleiht dieser Bierspezialität einen kräftigen Charakter mit Schokoladen- und Kaffeearomen. Die Farbe dieses Starkbiers ist meist so dunkel und trüb, dass ein Durchschauen im Glas unmöglich ist. Beliebt ist es ausserdem wegen seines unglaublich feinporigen und samtigen Schaumes. Aufgrund der leicht süsslichen Malzaromen fällt der hohe Alkohohlgehalt von bis zu 9 % oft gar nicht so auf. Dadurch harmoniert es auch bestens zu Desserts und Süssspeisen.

Liegt Ihnen nun der Geschmack eines ausgewogenen Pale Ales, hopfigen IPAs oder eines malzigen Stouts auf der Zunge? In unserem Craft Beer Zürich Onlineshop können Sie sich Ihre Favoriten direkt nach Hause bestellen, um in den wahren Genuss der Bierspezialitäten zu kommen.


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Meiden Sie künstliche Inhaltsstoffe

Künstliche Inhaltsstoffe in Lebensmitteln
10.02.2020
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Warum künstliche Inhaltsstoffe in Lebensmitteln ungesund sind

Seitdem die Lebensmittel-Informationsverordnung am 13. Dezember von der Europäischen Union in Kraft gesetzt wurde, gilt in allen Mitgliedstaaten eine einheitliche Regelung. Sie besagt, dass alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind, speziell gekennzeichnet sein müssen. Im Prinzip finden Konsumenten auf den Verpackungen alle Informationen die dazu nötig sind um ein Produkt als gesund oder ungesund einzustufen. Neben den Nährwertangaben in Kalorien und Joule, dem Gehalt an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiss müssen auch alle Inhaltsstoffe angegeben werden. Doch nicht immer sind schädliche Zusätze für den Kunden auf den ersten Blick erkennbar, da sie sich hinter Abkürzungen und Nummern verbergen.

Hintergründe zu E-Nummern

Ein Tipp, den Ernährungsexperten immer wieder ausgeben ist zu Lebensmitteln mit einer kurzen Zutatenliste zu greifen. Nahrungsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen liefern in der Regel mehr Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. In vielen verarbeiteten Produkten ist jedoch die Liste an E-Stoffen lang. Darunter versteht man Lebensmittelzusatzstoffe, die einem Nahrungsmittel eine bestimmte Eigenschaft verleihen (z.B. eine spezielle Farbe oder ein Aroma). Bis 1993 gab es in Deutschland 265 E-Nummern, dann wurde die Liste innerhalb der Europäischen Union vereinheitlicht. Heute werden rund 300 E-Nummern verwendet. In der Schweiz kommt die Zusatzstoffverordnung zum Einsatz. Zuständig ist hier das Bundesamt für Gesundheit, das Zusatzstoffe prüft und freigibt.

Warum künstliche Zusätze verwendet werden

Die Nahrungsmittelproduzenten verwenden verschiedene Zusätze, die das Lebensmittel verändern. Manche davon stehen unter dem Verdacht Krankheiten auszulösen. Einer der wichtigen Punkte für die Industrie ist, Nahrung möglichst lange haltbar zu machen. Sie setzen Antioxidationsmittel ein, damit Fett nicht ranzig wird und das Produkt somit länger im Verkauf bleiben kann und somit die Umsätze steigen. Denselben Effekt erzielen Konservierungsmittel die verhindern dass Mikroorganismen das Produkt verderben. Emulgatoren dienen dazu, Stoffe miteinander zu verbinden die das normalerweise nicht tun. Beispiele dafür sind Öl und Wasser. Wer sich schon einmal gefragt hat, warum selbst gekochte Speisen anders aussehen als Fertigprodukte, der sollte ebenfalls einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Meistens sind Farbstoffe enthalten, die das Gericht ansprechender machen sollen. Selbsterklärend sind Geschmacksverstärker: Sie geben Speisen ein besonders intensives Aroma. Pudding, Eis und Saucen enthalten außerdem Verdickungsmittel, die für die typische Konsistenz sorgen.

Diese künstlichen Zusatzstoffe stehen unter einem schlechten Ruf

Einige Lebensmittelhersteller verwenden statt der E-Nummern mittlerweile andere Bezeichnungen, um Konsumenten davon überzeugen dass ihre Produkte harmlos sind. Daher sollten gesundheitsbewusste Einkäufer auch die gängigen Begriffe kennen, die hinter ungesunden Zusatzstoffen kennen. Tatrazin zum Beispiel gibt Senf, Schmelzkäse und Pudding eine kräftige gelbe Farbe. Der auch unter der Nummer E102 bekannte Stoff kann bei empfindlichen Personen zu Atemschwierigkeiten und Hautproblemen führen. Außerdem steht E102 unter dem Verdacht, bei Kindern die Konzentrationsfähigkeit zu beeinflussen. In Norwegen ist dieser künstliche Stoff verboten. Ebenfalls als Farbstoff wird Chinolingelb oder E104 eingesetzt. Zugelassen ist der unter dem Verdacht Krebs zu erregende stehende Stoff nur mehr für Obstweine, Kaugummi, Räucherfisch und Götterspies. Gelborange S oder E110 hat in Tierversuchen Nierentumore ausgelöst. Ausserden gilt es als Auslöser für Allergien. Auch vom Verzehr hoher mengen an Azorubin (E122) raten Konsumentenschützer ab. Vor allem bei einer Empfindlichkeit gegenüber von Benzoesäure und Aspirin kann E122 allergische Reaktionen auslösen. Da der Stoff in Fertigprodukten und Tütensuppen für die rote Farbe zuständig ist, wird er relativ häufig eingesetzt. Verwirrung herrscht bei Konsumenten, wenn sich Amaranth auf der Zutatenliste befindet. Dabei handelt es sich nämlich nicht immer um den natürlichen Zusatzstoff, sondern um ein künstliches Mittel das Speisen rot färbt. Unter anderem ist er in Spirituosen und Kaviar beigemengt. E124 kann die Nieren ebenfalls schädigen. Auch Dosenerbsen – ein vermeintlich gesundes Lebensmittel – erhält einen gefährlichen Zusatzstoff E142 (Grün S). Dieser kommt auch in Pfefferminzbonbons vor, auch Wolle und Kosmetika werden damit grün gefärbt. Tierversuche haben ergeben, dass übertriebener Genuss zu Schäden an der Erbmasse führen können. Am Zusatz E 150C kommt kaum jemand vorbei, der gerne Cola trinkt. Dabei handelt es sich um Ammoniak-Zuckerkulör, das möglichweise zu Krämpfen führen kann. Auch das künstlich aus Rotalgen gewonnene Verdickungsmittel Carrageen kann zu gesundheitlichen Problemen führen: Daher gibt die Weltgesundheitsorganisation die Empfehlung aus, nicht mehr als 75mg/kg Körpergewicht zu verzehren. Carrageen kommt in Pudding, Eis und anderen Milchprodukten vor.

Wie Konsumenten schädliche Inhaltsstoffe meiden

Warum halten selbst gekochte Speisen im besten Fall einige Tage im Kühlschrank, während zum Beispiel Reisfleisch aus der Dose viele Monate ungekühlt aufbewahrt werden kann? Der Grund dafür sind künstliche Zusatzstoffe, die für eine längere Haltbarkeit sorgen. Doch bei dem Konservierungsprozess werden nicht nur Substanzen eingesetzt, die möglicherweise zu gesundheitlichen Problemen führen. Ausserdem gehen wertvolle Vitamine und Spurenelemente bei der Verarbeitung verloren. Wer sicherstellen möchte, dass die Nahrung vorwiegend natürliche Zusatzstoffe enthält, bereitet Mahlzeiten am besten selbst zu. Dazu wählen Gesundheitsbewusste viel Obst und Gemüse. In Zeiten, wo der Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt, sollte man auch beim täglichen Einkauf dazu beitragen. Das ist ganz leicht möglich, indem saisonale und regionale Produkte gekauft werden. Sie haben keine langen Transportwege hinter sich. Sollen hin und wieder Fertigprodukte als Ergänzung konsumiert werden, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Besonders praktisch ist die E-Nummern App des Bundeszentrums für Ernährung. Darin lesen Kunden direkt im Geschäft nach, welche Zusatzstoffe als bedenklich eingestuft sind. Außerdem sind Produkte mit dem EU Bio-Siegel zu bevorzugen. Sie enthalten nämlich in der Regel weniger Zusatzstoffe.

Selbst kochen mit natürlichen Inhaltsstoffen

Den besten Schutz vor schädigenden Inhaltsstoffen bieten selbst gekochte Speisen. Viele schrecken davor zurück, weil sie neben Job, Familie und Haushalt nicht genügend Zeit haben sich in die Küche zu stellen. Doch einfache Speisen lassen sich innerhalb weniger Minuten vorbereiten. Auch der neue Trend Food-Prep hilft dabei, sich gesund zu ernähren und dabei Zeit zu sparen. Dabei handelt es sich um ein Prinzip, das schon unsere Großeltern kannten: Man kocht einfach mehr von einer Speise und kommt damit mehrere Tage aus. Das heisst jedoch nicht, dass man z.B. drei Tage hintereinander Nudeln mit Tomatensauce essen muss. Wer an einem Abend gleich mehr von der Beilage kocht, kann sie am nächsten Tag als Salat mitnehmen oder einen köstlichen Auflauf zubereiten.

Ausgezeichneten Geschmack erhalten alle Speisen durch die natürlichen Produkte. Bestellen Sie köstliche Würzmittel und Saucen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die allesamt ausschließlich mit natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden. Mit den Würzmischungen für Gemüse, Curry, Fleischspeisen oder scharfen Aromen wird jede Speise zum kulinarischen Hochgenuss. Kombiniert zu einigen hochwertigen Zutaten ergeben sie eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit. Schauen Sie jetzt Online auf unseren Online Shop und erleben Sie eine einzigartige Geschmacksvielfalt.

 


 

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